Als die Gebrüder Wilbur und Orville Wright am 17. Dezember 1903 zu ersten Mal erfolgreich in einem motorisierten Flugzeug in die Luft stiegen, schrieben sie Geschichte. Noch heute erkunden zahlreiche Besucher den Ort des Erstflugs in Kitty Hawk in den Outer Banks von North Carolina.

Bilder: OBX Entertainment14

Das hier gelegene Besucherzentrum hat nun nach Renovierungsarbeiten für Gäste wiedereröffnet. In der Einrichtung, die seit 2001 ein „National Historic Landmark“ ist, können Besucher eine Reise durch das Leben von Orville und Wilbur Wright unternehmen. Dabei werden die beiden Charaktere präsentiert sowie die von ihnen gelösten Probleme und verwendeten Methoden dargestellt, die schließlich zum erfolgreichen Erstflug führten. Mittels des 5,8 Millionen Dollar teuren, 18-monatigen Renovierungsprojektes erscheint das Gebäude wieder in dem Retro Chic, wie es 1960 eröffnet wurde.

Auf der Reise durch das Museum begegnen Gäste den Menschen, die den Wrights geholfen und mit ihnen am gemeinsamen Traum gearbeitet haben, darunter Katharine Wright, Paul Laurence Dunbar und Charles Taylor. Eine Reproduktion des Fahrradgeschäfts der Wrights zeigt interaktiv, wie die Verdrehung einer Fahrrad-Innenrohrbox das Konzept der Flügelverwindung inspirierte. Im Flight Room können Besucher die Reproduktion des 1903 genutzten so genannten Wright Flyers bestaunen sowie weitere Informationen und Darstellungen zum Verlauf des Erstflugs auf der brandneuen Videowand mit 16 Bildschirmen sehen.

Neben dem neuen Besucherzentrum entdecken Gäste auf dem Gelände des Wright Brothers National Memorial das Ehrenmal der Nation zum Gedenken an die weltbewegende Leistung inklusive zweier Kupferbüsten der Brüder, rekonstruierter Lagergebäude aus dem Jahr 1903, die als Unterkunft und Werkstätte dienten, sowie die 17. Dezember 1903 Skulptur, die die Szene des Erstflugs nachstellt. Mittels Steinmarkierungen an Start- und Landepunkt können außerdem die originalen Fluglinien der ersten vier Flüge nachempfunden werden.